Politik, Technologie & Technik


Es geht bei elektrischen/elektronischen/digitalen Produkten* darum, dass sie funktionieren, da unsere (folgende) Abhängigkeit von ihnen stetig steigt.
(Das soll keine zu beschreibende Theorie sein, sondern wird aufgrund der Zunahme entsprechender fertiger Produkte im alltäglichen Gebrauch als zutreffend in den Raum gestellt.)

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Die Technologie an sich ist dabei das (analysierte, komplexe bzw. komplex wirkende) Fachstadium** einer ggf. realitätsnahen Erfindung / Neuerung oder Verbesserung, so möchte ich das in dem Zusammenhang formulieren.
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**Fachstadien: Machbarkeit / Umsetzungsplanung / Entwicklung / Prototyping / Testing / Realisierung / Produktivität / Lifecycle / Recycling

Technik (i.S.v. "technische Sachsysteme") kann (ggf./wzbw.) das Produkt einer bzw. mehrerer Technologien sein.
Der Mensch spielt bei der Gestaltung eine maßgebende Rolle.

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Technologien & Technik bieten in deren Gestaltung, Nutzen, Mächtigkeit(en), Entwicklung und Geschichte speziell in der Elektronik und Informatik der letzten 20-30 Jahre, der weiteren Vergangenheit und der Zukunft ein eigenes Betrachtungsfeld und Arbeitsgebiet.
Das Thema "TA" ist speziell und auch nur ein Bruchteil der Außenwirkung im Alltag, auch weil Aussagen und Beschreibungen, was Technik und Macht bedeuten und wer sie wirklich ausübt, wissenschaftlich sehr verzweigt und verklausuliert zu definieren bzw. zu determinieren sind. Subjektive Wahrnehmung, ein bestimmter Soll- & Ist-Zustand, Sachlichkeiten, Quantitäten und Qualitäten sind sich eigen.
Suggestive Ansätze (auch wenn es nicht sachlich klingt) und branchenübergreifende Features sind nicht zu unterschätzen. Tiefergehende empirische Betrachtungen und Erkenntnisse aus politischer, sozialer und gesellschaftlicher Sicht lassen "Technik" nicht nur Technik sein.
Thesen zum Verständnis im Umgang von Politik mit Technik, Technologien im Kontext zu gesellschaftlichen Grundsatzfragen waren/sind ein spezielles Umfeld. Technik war und ist immer allgegenwärtig; entscheidet in staatlicher Gewaltenordnung über Strategie und Taktik, Handlungsrahmen, Machtvermögen, Abschreckung oder mögliche Überlegenheiten oder ggf. Handlungsbedarf und das einzelne Individuum muss sich damit auch auseinandersetzen, so oder so (wzbw.).
Die mächtigen Erlebnisse vergangener Jahrzehnte sind heute ein Teil der modernen digitalen/digitalisierten Wirklichkeit.


Wir haben einen konsequenten Wandel von den Anfängen der Digitalisierung bis hin zu einer globalen Vernetzung erlebt und werden dies auch weiter im vertiefenden Sinne erleben. Weil sich Technik & Technologie heutiger Generationen viel rasanter entwickelt als noch vor 20 Jahren, weil stetig Ansprüche wachsen, neue Ideen umgesetzt werden und alles (einfach ausgedrückt) umfassender und viel schneller als "damals" ist.
(Militärtechnik und staatliche Doktrin sollen an dieser Stelle einmal hinten angestellt werden, aber sie bleiben präsent, weil auch sie eine Fächerung erfahren und aufgrund technischer und technologischer Wirkprinzipien den Alltag durchdringen können.)

Damit einhergehend sind neue Abfragestrukturen für allumfassende politikwissenschaftliche Analysen durch empirische und statistische Verifikation & Validierung wichtig, die nicht nur einzelne wirtschaftliche Produktivsysteme betreffen, sondern die gesamte Gesellschaft.
Es ist nicht mehr das Leben in "klassischen" Gefilden, sondern eine weltweite Durchdringung durch Vernetzung auf jeder Ebene (das klassische Internet ist dann nur noch ein Teil des Ganzen), die digitale Globalisierung und dem Verschwinden von Barrieren mit Hilfe von Menschen, Technik und Technologien. Der Wandel der Jahre wollte es so, dass es ein alltägliches Erfahren ist. Das empirische Aufarbeiten des Wandels und die Zukunft hängen aber auch davon ab, wie wir die Gesellschaft als jeder Einzelne wahrnehmen und gestalten.
Wirtschaftliche branchenübergreifend werden digitale Konzepte gestrickt, um Macht und Einfluss zu erlangen, zu behalten und auszubauen.
Entscheidungsprozesse verändern und verlagern sich. Entscheidungsträger verändern sich, weil nötige Kompetenzen sich mehr und mehr in dynamisch zu diversifizierende Teil-/(Sach-)gebiete verlagern, aber genauso auf die klassischen Ebenen des Alltags rückwirken.

Es ist nicht nur der Technologiewandel, der nicht innehält, sondern kommende Technologien sind nicht mehr nur einfache (technische) Geräte für alle, sondern es geht um versachlichte funktional ausgereift und umfassende digitale Assistenzsysteme in allen Branchen sowie um (Teil-) Autonomisierung, Robotik und künstliche Intelligenz. Der Umgang miteinander sowie die Pflichten und Rechte jedes Einzelnen stehen gesamtgesellschaftlich vor neuen Herausforderungen: global, aber persönlich. Es geht um mehr als allgemeines Beobachten, Handeln bzw. Regulieren, nämlich um Schutz:
Der Schutz der/vor/mit/gegen Technologien bzw. Technik.
Letztlich bliebe die Rückwirkung auf alltägliche Arbeitsgebiete: Gesundheit, Medizin, Arbeit, Recht, Politik, Industrie, Handel etc. und um technologische Interaktionen von Individuen/Organisationen vs. Technik sowie Technik vs. Technik
Es geht um mehr als Verbraucherschutz und die Fähigkeit einer Gesellschaft ALLE in die Prozesse bei Notwendigkeit einzubinden etc.
Fängt u.a. bei einfacher Hardware (Konfig./Dekl.) einer Fernbedienung für den neuen Fernseher an, geht über der Menügestaltung in digitalen Assistenz- bzw. Dialogsystemen bis hin zu konsumentenfreudiger Software-Anwendungen - eine Technologiesprache, die in ihrer Verstetigung sich nur soweit verbessert, dass anwenderseitig daraus gelernt werden kann und sich Anwender nicht zwangsläufig immer komplett neu zurecht finden müssen, weil selbst branchenfremde Fachleute an bestimmten Stellen eher die normale Bedienbarkeit schätzen und nicht fachfremdes Fachwissen anwenden möchten, um zu ergründen warum etwas nicht so funktioniert wie es sein soll etc.
Das betrifft dann auch alles - von Bedienbarkeiten für Geräte bis Online-Verwirklichung von Behördengängen etc...

Weiterführende Fragen dürfen in dem Zusammenhang gestellt werden:
- Bleibt die Technik beherrschbar? und wie?
- Wer beherrscht und reguliert Technik und Verfügbarkeiten?
- Gibt es für ein "Szenarium X" regulierte Reaktionszeiten etc. ? (quasi Fragen aus der allgemeinen IT)
- Welche (pos.) Redundanztechniken und -technologien werden zur Technikabsicherung eingesetzt?
- Wie kann Technikabsicherung definiert werden: technisch, politisch, ethisch, gesellschaftlich?
- Was ist ethische Technik?
- Wer haftet für Defekte und Verluste die durch Technik (programmierbar und teilweise/voll autonom entscheidend) herbeigeführt wird?
- Welche sind die Autonomiegrenzen für Technik und Technologien?
- Wie lange kann eine Gesellschaft (ein Staat) im Brennpunkt der grenznahen Wandel
_ (in Nachbarstaaten) und selbst im Verbund wie der Europäischen Union innehalten
_ bevor eine Technikunfähigkeit im Anpassungssinne zu dem Stand der Nachbarstaaten
_ definiert bzw. festgestellt werden muss?
- Welche Leistungsindikatoren und wissenschaftliche Grund- bzw. Leitsätze gelten dafür?
- Lassen sich Leitsätze bzw. Grundsätze branchenübergreifend verallgemeinern ?
- Wer bestimmt, wer beherrscht, wer reguliert und wie weit? / Abstimmungs- und Koordinationskriterien
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Abstrahiert man dies weiter:

Das abstrakt wirkende Moment ist eine Kombination aus steter Subjektivität und Objektivität, was zu einer speziellen Kontinuität führt, die Chronologie vieler Ereignisse in sich vereinend, die mit einer Technik-/Innovations-Definition bezogen auf eine gesell./pol. Steuerung in Verbindung gebracht werden kann.

Es ginge um eine Formel für technologische Entwicklungen (sowie verbundene qualitative Sprünge), deren Umsetzungszyklen und eine folgliche Periodizität, um eine qualitativ einfache Indizierung von Innovationsstufen, die sich aus den technischen Highlights vergangener Zeit ergeben und zum Ziel haben, das technische, wirtschaftliche und soziale Niveau sowie einzelne und Gesamtwertigkeiten einer "techn. Innovation" zu beleuchten.
Eine Formel zur technologischen Innovation kann Eckpunkte markieren und gibt Überwachungswerte in einer scheinbar unübersichtlichen Welt von Innovationen, die alle wirtschaftliche Branchen längst erfasst hat, die von künstlicher Verknappung, aber auch laufender Überproduktion und zwanghafter globaler Eigenregulation, mitunter etwas wirr anmuten mag.
Was wiederum nicht heißt, das Innovation gesteuert werden muss, aber kann (vglb. z.B. als keynesianischer Ansatz).

Innovationszyklen werden immer kürzer und immer intensiver. Das empirisch wichtige Moment ist das gesteuerte Erlebnisverhalten zum Funktionieren und Verhältnis von Technik. Und damit geht einher, dass der Mensch immer mehr technisch/technologisch sozialisiert wird bzw. werden müsste und auch eine (imaginäre) Abhängigkeit von Mensch und Technik stetig steigt und somit ist die sozialisierte Beherrschbarkeit sowie Dauerhaftigkeit einer Entwicklung und Verantwortung aller beteiligten Akteure wichtig, damit u.a. Individuen mit Technik umgehen können und in dieses Thema massiv investiert wird, d.h. u.a. dass es per se ein allgemein weltweit dauerhaft gültiges dogmatisches Kontinuum gibt, welches nicht aufhaltbar ist.



Es ist nicht wirklich das Thema, Innovation und Mechanismen (dogmatisch) politisch einseitig zu fördern/beschränken oder zu reglementieren.
Auch technokratische Ansätze müssen fern bleiben (empirisch aus Fehlern lernen oder gelernt zu haben - siehe oben).
Es gibt aber prinzipiell Steuerpunkte, u.a.:
1. der Technologiesprung, der immer in sich "etwas" voraussetzt, was vorhanden sein muss, damit es den Sprung geben kann bzw.
__ dieser quasi überhaupt durchführbar ist.
2. die Verbesserung und Anerkennung eines Produktes in sich als qualitativ wirklich besseres Produkt und dessen Wahrhaftigkeit (wzbw.);
___wohlwissend um die Verantwortung des Lebens in Abhängigkeit vom digitalen Zeitalter
3. die digitale Berechenbarkeit und positive Redundanz/Verfügbarkeit/Notfallverfügung eines Produktes

Eine produktbezogene Verwertungsfolge (Prüfung, Planung, (alpha/beta) Produktion + (0-Serie), Promotion, Einführung, Dokumentation, Nutzbarkeit, Dauerhaftigkeit, Endstadium, Nachfolgeplanung, Ablösung, Recycling etc.) ist das Grundmuster für jedes Technologieprodukt, womit sich nicht nur generelle Mehrwerte sondern auch gewisse Preise und die Akzeptanz führen und steigern lassen. Anonyme Nutzererfahrungswerte fließen mit ein.
Forschung und Innovation kosten sehr viel Geld, da ist noch kein Produkt fertig und auf dem freien Markt verfügbar.
Nicht nur ein wahrhaft besseres Produkt schaffen, sondern Qualität und Wertschöpfung zu vereinen, Mehrwerte zu erhöhen, Fortschritt und Zukunft zu sichern.

Die Zukunft lautet nur: Vernetzung + Kommunikation (vs. Regulation)

Die technischen Entwicklungsstadien einer technischen Intelligenz (angefangen bei einfachen Assistenzsystemen, über autonome Geräte und Roboter) bis hin zu KI braucht einige Zeit. Vernetzung + Kommunikation bedeutet hauptsächlich auch das Verstehen um aktive und passive Techniken derart. Vieles wird im Hintergrund passieren, ohne dass direkt aktiv eingegriffen wird.
Der eine springende Punkt ist: Wenn neuronale Netze und folgende künstliche Intelligenz (KI) schlauer werden, als vom Menschen geschaffenes und verarbeitetes Wissen, verantwortet und gesteuert (bzw. steuerbar), werden sich (sukzessive aufgebaute) nicht steuerbare Antagonien (zwischen Mensch und Maschine) verschärfen und möglicherweise zu einer Auseinandersetzung zwischen ihnen führen.
In Zukunft wird es (zum zweiten) einfache sowie komplexe, aber vor allem wirkungsvolle peer-to-peer-Netze (dezentrale neuronale Netze >> KI) geben, weshalb das KI-Denken auch als mediale Macht verändern wird. Zudem wird Wertschöpfung neu definiert, Wertschöpfungsketten werden aufgebrochen und verändert (was in primitiver Form schon seit längerer Zeit statt findet).
Wer KI abgelehnt, hat "verloren". Die Fragen von KI werden sich permanent so stellen: "was-wann-wo-wie-wer-warum (6 der 7 W's") nicht so ist, wie es sein könnte", um einen Nutzen zu erfüllen u.vglb. Die Frage ist nicht mehr ob KI oder nicht, sondern wie.
Speziell Unternehmen, die KI aufgrund zeitgemäßer Umstände im Wettbewerb bräuchten, diese aufgelegten KI-Fragen aber nicht (richtig / positiv) beantworten können oder sich der KI-Integration verweigern oder ihr massiv zeitlich hinterhängen, werden aussterben.
Darauf folgend ist die Frage, wieviel Zeit ein Unternehmen hat, KI-know how (als etwaigen Wettbewerbsverlust) "aufzuholen".
Als weitere Frage steht im Raum, wie speziell kann KI sein, denn Unternehmen in speziellen Branchen brauchen kein allgemeines KI, sondern speziell geformte KI.




Gesamtgesellschaftlich ist es eine Regulierungsfrage, wie mit dem Thema umgegangen wird, um nicht nur proaktiv zu handeln.
Einige Industrien und Bereiche werden dafür empfänglicher sein (u.a. Automobil-Industrie, allgem. stationärer Handel) und andere nicht (klassische einfache Dienstleistungen ohne komplexe Bindung). -wzbw-...Es hat spätestens damit begonnen, seit sich Software- und Internet-Unternehmen für menschliche Identitäten interessieren und (massiv) Daten sammeln, verarbeiten, verknüpfen und neues Wissen formen. Gefordert sind kombinierte politisch-technische Koexistenzen, wo Technik die Gesellschaft verändert/verändern darf und die Politik permanent proaktiv interagiert.
Die Sozialisierung des Menschen schreitet in dem Maße voran, wie er sich mit der Umwelt auseinandersetzt, d.h. wir haben im Prinzip eine mehrdimensionale Auseinandersetzung. Das ist einmal die Tiefe und Breite eines Angebotes. Zum anderen ist es die Einschränkung des Individuums, weil es das komplette Informationsangebot der Angebotsvielfalt nicht mehr oder nur bedingt in sich aufnehmen kann/will.
Das wiederum bedingt im Umkehrschluss, dass trotz der Vielfalt und der Verfügbarkeit sowie Entwicklung einer
Angebotsvielfalt, Angebotsvielfalt immer umfänglicher wird.
Deshalb sind Hilfsmittel vor allem im Sinne von digitalen Such- und Verarbeitungsalgorithmen unerlässlich und wzbw. in der Lage,
Angebotsvielfalt aufzuarbeiten, damit Angebotsvielfalt auch verfügbar bleibt.
Das "Thema mit den Algorithmen" (um es soweit grob abgeklärt umgangssprachlich zu benennen) hat aufgrund der globalen Vernetzung genau den Beigeschmack, dass es eben global ist. Das heißt nicht nur, das Daten theoretisch überall verteilt verweilen, um abgerufen zu werden, sondern es werden permanent mehr Daten, die zu 100% verfügbar sein müssen, sondern es geht dabei ebenso um permanente Authentifizierung, Verifikation und Sicherstellung der Echtheit der Daten (Manipulationssicherheit). Dazu zählen dann wieder Technologien wie Blockchain etc., die anders als zentrale Authenticatoren, die die dezentral vernetzte bzw. kohärente Funktionsweise sicherstellen.

Letztlich kannman das auch so tief und breit wie möglich analysieren - wird hier wahrscheinlich auch weiter erfolgen. gezeigt werden soll aber vielmehr das Ziel des Ganzen:
Es geht um die Robustheit eines Gesellschaftssystems im 21-22. Jahrhundert - ..und wir haben wieder Fragen:
- Was zeichnet dieses aus?
- Strukturen eines ebensolches ?
- Leitlinien ?
- Was kann man dafür tun?
- digitale Agenda gesamtgesellschaftlich anno 2010+ ?
- > gesell. Wachstum (Bildung etc)

In diesem (vorerst) groben Fragenraster schließt sich der Kreis zu den Formulierungen vom Anfang dieser Seite.
Und wir setzen fort mit den Beschreibungen und empirischen Aufarbeitungen der Gegenwart.

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